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Montag, 26. August 2013

Rezension - Liebe tanzt Rumba von Evelyn Sperber



Die junge Katja wird von ihrer Zeitung zum Fasching des Tanzclubs Lietzensee geschickt. Dort erhält sie nicht nur Informationen für ihren Artikel, sondern hat Spaß am Tanzen und verliebt sich zudem in den Musiker Gaston, der zum Tanzen aufspielt.
Daheim erzählt sie arglos von dem Abend und löst damit einen Wutanfall ihres Vaters aus, der weder für Ausländer noch für Musik etwas übrig hat. Er möchte, dass seine kleine Tochter brav zu Hause bleibt und fürs Abitur lernt.
Als sich Katja über das Verbot hinwegsetzt, wird ihr Vater immer aggressiver und die Stimmung in der Familie unerträglich. Katja leidet darunter und überlegt, die Beziehung zu beenden.
Evelyn Sperber erzählt vom Alltag, den es in vielen Familien gibt, in dem nicht die heile Fernsehwelt herrscht. Die Geschichte ist warmherzig und spannend geschrieben und eine schöne Fortsetzung der Romanreihe „Quick, quick, slow - Tanzclub Lietzensee“.

Bei amazon erhältlich. 





© Annette Paul
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Montag, 5. August 2013

Rezension - "Treppensturz" von Tine Sprandel


Rita sitzt auf der Außentreppe des Tanzclubs Lietzensee. Vor ihr liegt der tote Partner. Sie steht unter Schock und kann sich an nichts erinnern. So nach und nach kehrt die Erinnerung zurück. Sie wird sich bewusst, viele Entscheidungen nicht selbst getroffen, sondern nur gehorcht zu haben, sowohl ihren Eltern, als auch ihrem Tanzpartner. Nur weil er ein so guter Tänzer war, hat sie weiter mit ihm getanzt, als er unfair wurde. Doch wie ist er zu Tode gekommen?
Tine Sprandel gelingt es, eine sehr spannende Geschichte zu erzählen, die mich mitleiden und mitzittern lässt. Sehr lesenswert.

Treppensturz ist der dritte Roman der Reihe „Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee“.

Tine Sprandel, Treppensturz
gedruckt 72 Seiten, ISBN-13: 978-1490531229; hier bestellen: amazon
als E-Book gibt es das Buch hier: amazon, xinxii, smashwords, beam, hugendubel, weltbild







© Annette Paul
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Dienstag, 30. Juli 2013

Rezension zu "Erfolg lässt sich nicht erzwingen" von Eva Joachimsen


Leicht und einfühlsam entführt uns Eva Joachimsen in die Tanz-Welt oder in die neue Serie "Quick, quick slow". Es macht Spaß Melanie und Mirko und Dirk durch die Wirrungen ihres Turnierlebens zu begleiten. Man bekommt selber richtig Lust zu tanzen, obwohl Melanie es nicht leicht hat. Der Alltag als Buchhändlerin fordert sie, der neue Tanzpartner ist zu ehrgeizig - doch Melanie findet den Erfolg auf ihre Weise. Ein schönes Buch, um mal kurz in eine andere Welt abzutauchen. Tipp: Der zweite Roman aus der Serie von Annemarie Nikolaus liest sich genauso spannend!
Als Taschenbuch. ISBN 9781490339931

Rezension - "Die Enkelin" von Annemarie Nikolaus

Verführerisch

Die Abiturientin Madeline widmet sich ihrem Großvater zuliebe dem Gesellschaftstanz. Sie bemüht sich wirklich. Doch ihr Tanzpartner macht ihr das Tanzen schwer und außerdem lockt die fröhliche und unkomplizierte Atmosphäre bei den Square Dancern. Da ist auch der attraktive Caller Chris …
Die zweite Folge von Annemarie Nikolaus aus der Serie „Quick, quick, slow - Tanzclub Lietzensee“ liest sich ebenso spannend und verführerisch wie der Band „Erfolg lässt sich nicht erzwingen“ von Eva Joachimsen. Verführerisch weil man Lust auf Square Dance bekommt und weil es um Madelines Verführungskünste geht. Gegen den Willen ihres Großvaters und gegen über zehn Jahre Altersunterschied will Madeline ihre Liebe leben … mehr verrate ich nicht!

Als Taschenbuch bei Amazon
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Montag, 3. Juni 2013

Rezension - "Erfolg lässt sich nicht erzwingen" von Eva Joachimsen


Als ich ein Kind war, wurden im deutschen Fernsehen regelmäßig Tanzturniere übertragen. Ich habe keine Ahnung, wann sich das geändert hat. Ich hatte das Tanzen eh aus den Augen verloren. Nun habe ich es „wiedergefunden“, als ich diesen Roman gelesen habe. Es ist ganz anders als ich damals dachte: Hinter dem Glitzer und der festlichen Atmosphäre, die mich als Kind gefangen genommen habe, stecken Mühe und Schweiß. Auch die Tanzprinzessinnen müssen schwer arbeiten. Und teuer ist es!
Der Autorin gelingt es in ihrem Roman auf beeindruckende Weise - und gewiss sehr realistisch - einzufangen, was sich hinter den Kulissen abspielt: von den Mühen des Make-ups bis zum Neid weniger erfolgreicher Konkurrenten. Das ist stellenweise höchst vergnüglich zu lesen ... Ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen, mir falsche Wimeprn azukleben; jetzt weiß ich, dass das keine gute Idee wäre.
Der Tanzverein, in dem die Geschcihte spielt, ist nicht bloß Folie für die Handlung, sondern trägt die Geschichte.Die Protagonistin des Romans sucht nach der Balance für ihr Leben. Im Konflikt zwischen ihrer Leidenschaft fürs Tanzen und der Bewältigung ihres Alltags zeigt sich am Ende, dass es der Liebe bedarf, um das richtige Augenmaß zu finden.
Was für mich bei diesem Liebesroman ein zusätzlicher Pluspunkt ist: Die Autorin lässt die Genre-Klischees hinter sich und gibt Melanies Suche nach Liebe einen realistischen Rahmen.
Man merkt der lakonischen Erzählweise auch an, dass die Autorin sich auskennt; mit dem Tanzen genauso wie mit dem Leben.

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