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Mittwoch, 18. September 2013

Rezension - Duke - Ein weiter Weg zurück von Kerstin Rachfahl




  Der Roman ist spannend geschrieben. Ich habe ihn im Urlaub in einer Nacht durchgelesen, mit Vera Kamphoven gefühlt und gezittert. Schafft sie es, ihre Angst nach einem schweren Reitunfall zu überwinden? Kann sie die Arbeit ihres Vaters, nach dessen schwerer Erkrankung, übernehmen und den Reitstall wenigstens vorübergehend weiterführen? Und wird Henning, der Sohn des Besitzers, ihr dabei helfen? Oder treibt er ein anderes Spiel? Ich kann das Buch Fans von Liebesromanen empfehlen.




© Annette Paul
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Montag, 26. August 2013

Rezension - Liebe tanzt Rumba von Evelyn Sperber



Die junge Katja wird von ihrer Zeitung zum Fasching des Tanzclubs Lietzensee geschickt. Dort erhält sie nicht nur Informationen für ihren Artikel, sondern hat Spaß am Tanzen und verliebt sich zudem in den Musiker Gaston, der zum Tanzen aufspielt.
Daheim erzählt sie arglos von dem Abend und löst damit einen Wutanfall ihres Vaters aus, der weder für Ausländer noch für Musik etwas übrig hat. Er möchte, dass seine kleine Tochter brav zu Hause bleibt und fürs Abitur lernt.
Als sich Katja über das Verbot hinwegsetzt, wird ihr Vater immer aggressiver und die Stimmung in der Familie unerträglich. Katja leidet darunter und überlegt, die Beziehung zu beenden.
Evelyn Sperber erzählt vom Alltag, den es in vielen Familien gibt, in dem nicht die heile Fernsehwelt herrscht. Die Geschichte ist warmherzig und spannend geschrieben und eine schöne Fortsetzung der Romanreihe „Quick, quick, slow - Tanzclub Lietzensee“.

Bei amazon erhältlich. 





© Annette Paul
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Montag, 3. Juni 2013

Rezension - "Erfolg lässt sich nicht erzwingen" von Eva Joachimsen


Als ich ein Kind war, wurden im deutschen Fernsehen regelmäßig Tanzturniere übertragen. Ich habe keine Ahnung, wann sich das geändert hat. Ich hatte das Tanzen eh aus den Augen verloren. Nun habe ich es „wiedergefunden“, als ich diesen Roman gelesen habe. Es ist ganz anders als ich damals dachte: Hinter dem Glitzer und der festlichen Atmosphäre, die mich als Kind gefangen genommen habe, stecken Mühe und Schweiß. Auch die Tanzprinzessinnen müssen schwer arbeiten. Und teuer ist es!
Der Autorin gelingt es in ihrem Roman auf beeindruckende Weise - und gewiss sehr realistisch - einzufangen, was sich hinter den Kulissen abspielt: von den Mühen des Make-ups bis zum Neid weniger erfolgreicher Konkurrenten. Das ist stellenweise höchst vergnüglich zu lesen ... Ich bin noch nie auf den Gedanken gekommen, mir falsche Wimeprn azukleben; jetzt weiß ich, dass das keine gute Idee wäre.
Der Tanzverein, in dem die Geschcihte spielt, ist nicht bloß Folie für die Handlung, sondern trägt die Geschichte.Die Protagonistin des Romans sucht nach der Balance für ihr Leben. Im Konflikt zwischen ihrer Leidenschaft fürs Tanzen und der Bewältigung ihres Alltags zeigt sich am Ende, dass es der Liebe bedarf, um das richtige Augenmaß zu finden.
Was für mich bei diesem Liebesroman ein zusätzlicher Pluspunkt ist: Die Autorin lässt die Genre-Klischees hinter sich und gibt Melanies Suche nach Liebe einen realistischen Rahmen.
Man merkt der lakonischen Erzählweise auch an, dass die Autorin sich auskennt; mit dem Tanzen genauso wie mit dem Leben.

Als E-Book bei Amazon und anderen Plattformen